Für genauere Informationen über die Seminare und Workshops klicken Sie einfach auf das jeweilige Modul.

Bitte beachten Sie, dass sich die Module an unterschiedliche Zielgruppen richten. In der Beschreibung der Module wird die entsprechende Zielgruppe angegeben:

I Spezialisten ohne redaktionelle Erfahrung
II Redakteure und Journalisten
III Volontäre

Modul A: „Nutzwert-Journalismus“

Nutzwert-Journalismus – eine besondere Art zu schreiben (Seminar/Workshop: I, II und III)

In der Bonner Journalisten-Akademie werden Sie nicht für im klassischen Zeitungs- und „Zeitschriftenjournalismus ausgebildet. Vielmehr liegt der Fokus darauf, Ratgebertexte für Print- und Onlinemedien zu schreiben. Das Schlagwort „Nutzwert-Journalismus“ zeigt dabei, worum es im Kern geht: Die Leser haben beim Lesen Ihrer Texte und beim Umsetzen Ihrer Tipps einen handfesten Nutzen. In diesem Seminar lernen Sie:

  • Welche Textsorten der klassische Journalismus bietet (z. B. Bericht, Reportage, Kommentar, Glosse)
  • Welche Textsorten im Nutzwert-Journalismus gefragt sind
  • Was die Kennzeichen typischer Nutzwert-Texte sind (Sie-Ansprache, Nutzensorten, optische Verdeutlichung durch so genannte Nutzensorten)
  • Wie Sie für Ihre Nutzwert-Texte den richtigen Zuschnitt finden (Was schreiben? Was weglassen? Wie aufbereiten?)
Modul B: „Das ABC der Investments: Wertpapiere und Vermögensklassen“

Aktien, Anleihen & andere Assets – Investments für den gezielten Vermögensaufbau (Seminar/Workshop: II und III)

Wer seinen Lesern gute Tipps zu Geldanlage und Vermögensaufbau geben möchte, der sollte sich bestens auskennen mit Wertpapieren und anderen Vermögensklassen (Assets). Dieses Grundlagen-Seminar verschafft Ihnen ein Grundlagenwissen, auf das Sie beim Schreiben von Ratgeber-Texten immer wieder zurückgreifen können. Sie erfahren mehr über folgende Geldanlagen:

  • Aktien – das sind börsengehandelte Unternehmensanteile mit großem Wachstumspotenzial
  • Anleihen – das ist für Anleger eine gute Möglichkeit, mit Geldverleih Zinsen zu erwirtschaften
  • Offene Investmentfonds und ETFs – das sind Anlageinstrumente, mit denen sich Anleger gleich einen fertigen Wertpapier-Mix ins Depot holen können
  • Zertifikate und Optionsscheine – spezielle Wertpapiere für spezielle Anlageziele
  • Wandel-, Umtausch- und Aktienanleihen sowie Genussscheine – die „Zwitter“ zwischen Aktien und Anleihen
  • Terminkontrakte und Optionen – Anlageinstrumente für Profis, mit großen Chancen, aber auch mit großen Risiken
  • Immobilien und Immobilienfonds – wie sich mit „Betongold“ Geld verdienen lässt
Modul C: „Produkt-Knowhow und Produkt-Konzeption“

Newsletter, Loseblattwerk, Internet-Text ‑ spezifisches Wissen über Print- und Online-Produkte (Seminar/Workshop: I, II und III)

Im Journalismus ist es stets wichtig zu wissen, für welches Produkt Sie schreiben. Ist es ein Informationsdienst? Ein E-Mail-Newsletter? Ein Loseblatt-Werk? Ein Magazin?

  • Lernen Sie in diesem Modul die wichtigsten Print- und Online-Medien des Verlags kennen und erfahren Sie, für welchen Einsatz sich welches Produkt am besten eignet.
  • Machen Sie erste Schritte im Bereich Produktkonzeption, indem Sie mithilfe des „3×3-Konzepts“ ein Neuprodukt für eine Zielgruppe Ihrer Wahl entwerfen.
Modul D: „Presserecht und Pressekodex“

Von Pressefreiheit bis Urheberrecht – in welchem rechtlichen Rahmen Sie sich als Journalist bewegen (Seminar/Workshop: I, (II) und III)

Die Pressefreiheit geht in Deutschland sehr weit. Trotzdem dürfen Sie nicht alles schreiben. Und Sie dürfen auch nicht alle Quellen ohne Herkunftsangabe übernehmen.

  • In diesem Seminar lernen Sie den rechtlichen Rahmen kennen, in dem Sie sich als Journalist bewegen.
  • Sie erfahren, was es mit Urheber- und Verwertungsrechten auf sich hat und was Sie beim Schreiben Ihrer Texte und beim Übernehmen fremder Inhalte beachten müssen.
  • Sie erfahren mehr über die rechtlichen Besonderheiten von Online-Veröffentlichungen.
  • Sie erfahren, welche Gepflogenheiten über die Rechtsvorschriften hinaus in Deutschland gelten und als „Pressekodex“ im Journalismus eingehalten werden sollten.
Modul E: „Recherche“

Ob im Internet oder per Telefon: Wo Sie nützliche Informationen finden (Seminar/Workshop: I, II und III)

Gewusst wie, heißt es gerade beim Recherchieren. Je exklusiver und nutzwertiger Ihre Informatiuon, desto treuer und zahlungswilliger der Leser. Daher gehört eine gute Recherche zum Handwerkszeug jedes Nutzwert-Journalisten. Lernen Sie in diesem Seminar

  • Wie Sie zeitsparend zu guten Ergebnissen kommen
  • Wie Sie seriöse von unseriösen Quellen unterscheiden
  • Wie Sie Recherche-Fehler vermeiden
  • Wie Sie gute Ansprechpartner finden
Modul F: „Lektorat“

Richtig redigieren und lektorieren (Seminar/Workshop: I, (II) und III)

  • Fremde Texte inhaltlich und sprachlich optimieren
Modul G: „Nutzensorten und Infografiken“

Die optische Aufbereitung komplexer Inhalte (Seminar/Workshop: I, (II) und III)

  • Wie sich das Geschriebene optisch verdeutlichen lässt
Modul H: „Produktionszyklus eines Print- und Online-Produkts“

Vom geschriebenen Wort zum gedruckten oder online veröffentlichten Text (Seminar/Workshop: I, (II) und III)

Die Produktionsschritte bei Print- und Online-Texten und welche Konsequenzen sich dabei fürs Schreiben ergeben (evtl. mit Besichtigungen „Ein Setzer bei der Arbeit“ und „Druckerei“)

Modul I: „Interviews und Fragetechniken“

Wie Sie Expertenmeinungen und O-Töne am besten erfragen (Seminar/Workshop: I und III)

Das kleine 1×1 der Interviewtechniken

Modul J: „Werbetexten“

So schreiben Sie Texte, die verkaufen (Seminar/Workshop: I, II und III)

Welche Besonderheiten beim Werbetexten gelten, wie Sie bei Lesern Interesse wecken und sie zum handeln bewegen